Die GeoLanes GmbH in Nenzing ist spezialisiert auf 2D- und 3D-Baggersysteme, Drohnen Komplettlösungen sowie GPS-Rover. Der Slogan „Systems for your next level“ repräsentiert bereits die Philosophie des Produktportfolios. Gründer und Geschäftsführer Christian Tschann informiert im Gespräch mit Baublatt.Österreich zunächst über die Vorteile des iDig-Baggersystems:
„Mit unseren sehr hochwertigen und leistbaren Produkten ist es gelungen, die zukunftsfähigen Märkte im Bereich 2D-Baggersysteme auszubauen und im 3D-Bereich als neuer Player einzusteigen. Wir sind vom Konzept des iDig-Baggersystems überzeugt, da es am Markt das einzige System ist, welches mit kabellosen und solargeladenen Sensoren arbeitet. Die optimale Beratung und Unterstützung unserer Kunden ermöglicht einen höheren Mehrwert durch Kosteneinsparung und fördert die Effizienz des Betriebes und der Produkte. Wir setzen dabei auf verlässliche Lieferanten, vorzugsweise aus Europa, welche eine hohe Liefertreue und Handschlagqualität besitzen.“
Was „digitale Baustelle“ konkret bedeutet
Der Begriff wird viel benutzt und selten erklärt. Auf der Baustelle heißt Digitalisierung zunächst etwas sehr Handfestes: Der Baggerfahrer weiß in jedem Moment, wo sein Löffel steht, ohne dass jemand mit Latte und Nivelliergerät daneben steht. Tiefe, Neigung und Sollhöhe werden in Echtzeit angezeigt, direkt im Blickfeld des Fahrers. Das ständige Nachmessen entfällt.
Der zweite Teil ist die Datenseite. Ein 3D-Geländemodell aus der Planung wandert in die Maschine, und was gebaut wurde, wandert als Dokumentation zurück. Zwischen Planung und Ausführung liegt kein Medienbruch mehr.
Kabellos und solargeladen: warum das mehr ist als ein Detail
Klassische Baggersteuerungen werden verkabelt, teilweise verschweißt und fest an eine Maschine gebunden. Genau hier setzt der von Christian Tschann beschriebene Ansatz an. Bei iDig entfällt das: Die Sensoren arbeiten kabellos und laden über Solarzellen. Geschweißt und geschraubt wird nicht, die Sensoren werden geklebt.
Die praktische Folge ist die fehlende Maschinenbindung. Ein System kann zwischen mehreren Baggern wechseln, laut GeoLanes in Minuten. Für einen Betrieb mit drei oder vier Maschinen, von denen selten alle gleichzeitig im Feinplanum arbeiten, verändert das die Investitionsrechnung grundlegend.
Zwei Systeme, ein Aufbau
iDig-Touch 2D ist das Einstiegssystem für Gefällearbeiten in zwei Achsen. Es ist laut Herstellerangabe in weniger als vier Stunden aufgebaut, staub- und wasserdicht, mit LED-Anzeige an der Frontscheibe, serienmäßigem Laserempfänger am Stiel und Schwenklöffelüberwachung.
iDig-Connect 2D|3D ist die modulare Lösung. Sie lässt sich als vollwertiges 2D-System betreiben und später auf 3D erweitern oder um eine Wiegeeinheit ergänzen. GeoLanes bezeichnet iDig-Connect als das einzige kabellose 3D-System am Markt. Dazu kommen kabellose Sensoren und GNSS sowie der Import von 3D-Geländemodellen.
Ergänzt wird das Ganze durch den iDig-SpotMan, eine GPS-Rover-Lösung mit Full-GNSS-Empfang für GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou und QZSS, Realtime-Kinematics, integriertem 4G-Modem und einer Android-Software namens iPoint. Er kombiniert Vermessung, Layout und Maschinenführung in einem Gerät und übersteht laut Hersteller einen Sturz aus zwei Metern Höhe.
Alle Details finden Sie auf der Seite iDig Baggersteuerung.
Rechnet sich das
GeoLanes rechnet auf der eigenen Produktseite mit einem einfachen Beispiel: Bei einem Baggerstundensatz von 85 Euro und einer täglichen Zeitersparnis von 30 Minuten ergeben sich rund 1.500 Euro Ersparnis im Monat, pro Maschine. Nach Einschätzung des Unternehmens haben die meisten Betriebe die Investition nach etwa acht Wochen wieder eingespielt.
Diese Zahlen sind eine Modellrechnung von GeoLanes und keine garantierte Rendite. Sie zeigen aber, an welchen Stellschrauben der Effekt hängt: am Stundensatz der Maschine und an der eingesparten Zeit pro Tag. Wer beides für den eigenen Betrieb kennt, kann die Rechnung selbst nachvollziehen.
Der zweite Hebel ist die Nacharbeit. Wenn das Planum beim ersten Aushub sitzt, sinken Materialverbrauch und Korrekturaufwand. Das ist meist der größere Posten, aber auch der, den Betriebe am seltensten sauber erfassen.
Mieten statt kaufen
Wer erst einmal ausprobieren will, ob sich das im eigenen Ablauf bewährt, kann Baggersteuerung und GNSS-Rover bei GeoLanes projektbezogen mieten, ab 5,60 Euro pro Stunde zuzüglich Erstaufbau. Für ein einzelnes Projekt mit hohen Genauigkeitsanforderungen ist das oft der ehrlichere Test als eine Demo auf dem Firmengelände.
Eine Stimme aus der Praxis
„Das iDIG-System erfüllt meine Erwartungen vollständig. Ich bin wirklich sehr zufrieden. Die Beratung sowie die Montage wurden äußerst professionell durchgeführt. Ich kann das System guten Gewissens weiterempfehlen.“
Josef Pinter, Burgenland
Nicht nur der Bagger wird digital
Die Baggersteuerung ist ein Teil des Bildes. Der andere ist die Erfassung aus der Luft. Drohnen liefern heute die Bestandsaufnahme vor dem ersten Spatenstich, die Massenermittlung während der Ausführung und die Dokumentation zur Abnahme. Eine Übersicht finden Sie unter Bau & Infrastruktur und Vermessung & 3D-Mapping.
Zusammen ergibt das den Kreislauf, den Christian Tschann mit „Systems for your next level“ meint: planen, ausführen, messen, und die Ergebnisse zurück in die Planung geben.
Der nächste Schritt
Der beste Einstieg ist ein Demo-Termin auf einer Ihrer eigenen Maschinen, mit einem Ihrer eigenen Einsatzfälle. Erst dann lässt sich beurteilen, wie viel Zeit das System in Ihrem Ablauf tatsächlich spart.
Mehr zur iDig Baggersteuerung oder Beratungsgespräch vereinbaren.